Schwerin vs. Erfurt : Volleyball-Meister SSC ist warm für den Europacup

<p>Zuspielerin Kaisa Alanko (l.) – hier hat sie Louisa Lippmann (verdeckt) eingesetzt – wurde zur besten SSC-Spielerin gewählt. </p>
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Zuspielerin Kaisa Alanko (l.) – hier hat sie Louisa Lippmann (verdeckt) eingesetzt – wurde zur besten SSC-Spielerin gewählt.

Schweriner Volleyballdamen waren beim 3:0 (19, 10, 12) in Erfurt nur im ersten Satz gefordert

nnn.de von
04. Februar 2018, 10:23 Uhr

Die Volleyballerinnen des SSC bleiben im Zu-null-Modus. Am Sonnabend gewannen sie mit dem Gastspiel beim Bundesliga-Vorletzten Schwarz-Weiß Erfurt auch ihr viertes Spiel binnen neun Tagen ohne Satzverlust. Für den  25:19, 25:10, 25:12-Erfolg brauchte der deutsche Meister vor offiziell 517 Zuschauern – rund 20 davon aus Schwerin  –  in der thüringischen Metropole ganze 62 Spielminuten.

 „Drei Tage nach dem Spiel in Potsdam und drei Tage vor dem EC-Rückspiel bei Khimik Yuzhny in der Ukraine haben wir aus dem Spiel herausgeholt, was herauszuholen war“, sagte SSC-Trainer Felix Koslowski und zählte auf: „Wir haben sehr gut aufgeschlagen, und gut im Block (11 Punkte – d. A.) und in der Abwehr gearbeitet. Zudem hatte ich die Möglichkeit, Spielerinnen eine Pause zu gewähren und anderen dafür Einsatzzeiten zu geben.“

Eine Herausforderung war die Partie für den SSC nur im ersten Satz. Während die Erfurterinnen zunächst zeigten, warum sie Münster 3:2 schlagen und beim engen 1:3 in Vilsbiburg gefallen konnten, war im Spiel des SSC-Sechsers zunächst noch Sand im Getriebe. Nach zunächst wechselnder Führung liefen die Gäste lange einem Rückstand hinterher. Als dieser sich auf 10:13 auswuchs, nahm Trainer Koslowski eine Auszeit, um seine Mädels einzunorden. Das fruchtete. Beim 15:15 waren sie wieder auf gleicher Höhe, dann setzten sie sich doch noch auf 25:19 ab, das Zuspielerin Kaisa Alanko (zur besten Schwerinerin erwählt) mit einem Aufschlag-Ass gleich beim ersten Satzball erzielte.

In diesem Startdurchgang (Felix Koslowski: „Da hat Erfurt wirklich gut gespielt.“) hatten die Gastgeberinnen, die ohne ihre erkrankte Hauptangreiferin Mercado auskommen mussten, ihr Pulver dann aber auch verschossen. In den beiden übrigen Sätzen mussten sie erleben, wie sich SSC-Topscorerin Louisa Lippmann ( 15 Punkte), Jennifer Geerties oder auch Jelena Oluic (je 11) für Yuzhny regelrecht warmschossen. Auf Erfurter Seite war übrigens eine Ex-Schwerinerin die beste Punktesammlerin. Madleen Piest brachte es wie ihre Mitspielerin Paula Reinisch auf acht Punkte.

„Wir haben dann gut durchgezogen und konzentriert gespielt“, freute sich Felix Koslowski, der am Abend mit seinem Team sozusagen noch auf Europacup umschaltete.  Mit Pizza oder Salat als Abendbrot im Bus ging es nach Frankfurt/M., wo gegen 23 Uhr im Hotel eingecheckt wurde. Gleich in der Nähe des Airports, von wo es dann gestern via Warschau und Odessa nach Yuzhny ging. Dort gilt es morgen, den 3:0-Erfolg vom Hinspiel mit dem Einzug ins Viertelfinale des CEV-Cups sozusagen zu veredeln.

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