Handball 3. Liga : Die „Pflichtaufgabe“ erfüllt

Die Schweriner Mark Pedersen (links) und Theodoros Evangelidis - hier in einer früheren Partie gegen Flensborg
Die Schweriner Mark Pedersen (links) und Theodoros Evangelidis - hier in einer früheren Partie gegen Flensborg

Mecklenburger Handball-Stiere gewinnen Drittliga-Spiel bei der HG Hamburg-Barmbek 35:33 (16:14)

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15. April 2018, 17:58 Uhr

Nach einem abermals schnellen Spiel konnten die Mecklenburger Stiere am Samstagabend ihre Heimreise mit zwei Punkten antreten. Bei der HG Hamburg-Barmbek erzielten die Männer von Coach Mannhard Bech einen 35:33-Auswärtserfolg. „Von uns wurde ein ,Pflichtsieg‘ erwartet. Dem sind wir nachgekommen“, sagt der Trainer. Viel wichtiger war ihm jedoch ein weiterer Erkenntnisgewinn mit Blick auf die Umsetzung der Trainingsinhalte. „Teo hat schon lange nicht mehr eine Partie mit acht Toren beendet“, würdigt Bech einen seiner erfolgreichen Werfer. Tobias Grämke (9 Treffer/davon 1 Siebenmeter), Mathias Mark Pedersen (8/1) und Magnus Aust (7) teilten das Gros der weiteren Tore unter sich auf – als Ergebnis einer geschlossenen Leistung des gesamten Kaders. Dieser wurde ganz bewusst immer wieder „durch“-gewechselt.

Vor nur 199 Zuschauern drückten beide Teams von Anfang an auf die Tube. Die Gastgeber gingen schnell zwei Tore in Front (2:0/3.). Die Antwort der Stiere folgte prompt. Sie glichen zeitnah aus (3:3/6.). Selbst ein 3-Tore-Lauf (7:4/ 10.) der Hamburger störte das Konzept der Gäste nicht. Nach dem 7:7-Ausgleich (11.) zogen sie selbst in Front (13:10/21. und 16:13/28.) und gingen mit einem 16:14 in die Halbzeitpause. Zu dem Zeitpunkt hatten die Unparteiischen bereits vier Zeitstrafen verhängt.

Nach Wiederanpfiff ließen sich die Stiere die Führung nicht mehr aus der Hand nehmen. Sie dominierten das Spiel und setzen sich mehrfach ab (21:25/45.; 28:33/56.). Eine umstrittene Disqualifikation ereilte Christian Zufelde, der in der 54. Minute in einem Zweikampf zwar beherzt anpackte, aber keine rote Karte verdient hätte. Weitere neun Zeitstrafen verzerren den Eindruck von der Partie. Keine Mannschaft agierte mit unbotmäßiger Härte.

Zum Ende hin ließen die Stiere dann noch einmal Spannung aufkommen. Die Gastgeber konnten in den letzten beiden Spielminuten jeweils bis auf ein Tor herankommen (32:33/59.; 33:34/60.). Sie mussten mit dem Abpfiff aber die Ergebniskorrektur zum 35:33 aus Sicht der Stiere mit vom Feld nehmen.

Mit mehr Effizienz vom Strafpunkt – die Stiere verwandelten nur zwei ihrer fünf Siebenmeter – und weniger Fehlern hätte der Erfolg der Stiere durchaus deutlicher ausfallen können.



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